4,5 Millionen Buchstaben…

…sind es vielleicht geworden, die die 4,5 Millionen Schritte in unserem Buch beschreiben. Wir freuen uns, dass unser Buch bald druckreif ist und am 15. März 2012 bei Kehrwasser Verlag erscheinen wird.

Zu der Präsention im Linzer Brucknerhaus am Donnerstag, 15. März um 20:00 laden wir euch alle herzlich ein. Wir werden dabei natürlich einige Bilder zeigen und weitere Erlebnisse zum besten geben. Wir freuen uns sehr darauf, viele unserer Blogleser persönlich zu treffen.

Wer ein Exemplar der Erstausgabe ergattern möchte wäre gut beraten, bei der Präsentation am 15. März dabei zu sein!

Bitte um Anmeldung bei unseren Verlegern: office@kehrwasserverlag.at

Eigentlich ist unser Buch durch die Begeisterung unserer Leser des Blog entstanden. Ihr habt uns die Motivation gegeben. Danke dafür, wir sehen es als unser aller Buch!

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Gründe zum Feiern!

Wir haben das alte Jahr mit einer kleinen Wanderung abgeschlossen. Von Hellmonsödt sind wir teilweise im Schnee nach Linz gestapft. Für Beatrix war das nach der Operation anstrengend. Aber: “es geht (mir) wieder gut!”

Gestern haben wir beim Kehrwasser Verlag den Autorenvertrag unterschrieben. Der erste Teil unseres Buches “4,5 Millionen Schritte. Die Donau zu Fuß vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer” ist fertig. Die restlichen Ferientage verbringen wir schreibend, damit das Buch im März erscheinen kann! Wir werden im Blog natürlich informieren und zur Buchpräsentation einladen.

Unsere Schulausbildung zum Biobauern geht zügig voran, wir haben die ersten Schularbeiten gut überstanden. In der Schule haben wir gelernt, wie man Käse herstellt – Biokäse natürlich! Manchmal wird unsere Küche zur Käserei umfunktioniert und im ganzen Haus riecht es nach Molke.

Das sind doch jede Menge Gründe zum Feiern!

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Fünf vor zwölf, Silvester in Hellmonsödt

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Unterschriftsreif, beim Kehrwasserverlag

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Rahm abschöpfen

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bester Handkäse

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Besuch von Mick Cooper in Linz

Am Montag fuhr ein knallroter Bus durch unsere Wohnstrasse. Lenkrad rechts, britisches Kennzeichen, einige Beulen und Kratzer. Mick und Valentin sind auf dem Weg von England nach Bulgarien, haben hier Halt gemacht und eine Nacht bei uns verbracht. Im Bus waren viele nützliche Dinge, die in England für das Kinderheim in Novo Selo gespendet wurden, ebenso wie zahlreiche Schuhschachteln, gefüllt mit Weihnachtsgeschenken für die Kinder im Heim.

Nach einem Stadtrundgang, bei dem wir auch den Kepler Salon kurz besucht haben, wurden Mick und Valentin in die österreichische Kulinarik eingeführt. Vom Leberkas Pepi waren sie besonders angetan. Nicht Bio, aber österreichisch!

Wir haben Mick die Spende der Kepler Salon Besucher (EUR 773.50) übergeben. Dieser Betrag entspricht sechs Monatsgehältern eines bulgarischen Arbeiters. Mick wird damit eine zweite Ausbildungsgruppe einrichten. So wird weiteren Jugendlichen die Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft ermöglicht.

Mick richtet allen, die gespendet haben, den herzlichsten Dank im Namen ‘seiner’ Kinder aus.

PS: Beatrix wurde am Donnerstag operiert. Die Operation ist gut verlaufen, sie hat heute schon einen ersten Stehversuch gewagt.

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Matinee im Kepler Salon

Zugegeben, wir hatten richtig Herzflattern als wir mit Mikrofonen verkabelt wurden, und als nach einer kurzen, herzlichen Vorstellung durch die Gastgeberin, das Wort an uns erging.
Über 100 Gäste lauschten gespannt und aufmerksam unseren Ausführungen. Viele Freunde, Bekannte und Blogleser wollten unsere Reiseerlebnisse auf diese Art noch einmal miterleben. Wir glauben, dass wir unseren ersten ‘Auftritt’ gut gemeistert haben. Die spürbare Begeisterung unserer Zuhörer war ansteckend und hat bis zum Schluß angehalten.
Erfreulich ist auch die Großzügigkeit unserer Gäste, wir konnten die beachtliche Summe von EUR 773,50 für das Projekt von Mick Cooper sammeln. Wir haben Mick diese erfreuliche Nachricht übermittelt, er wird im November nach Linz kommen, wo wir das Geld persönlich übergeben werden.
Hier ein Auszug aus seinem Dankesmail das wir heute erhalten haben:
“I am sure that your presentation was a huge success. I hope that you had
many questions. The Kepler Salon sounds wonderful. Thank you so much for
promoting Phoenix Inspire and the work that we are trying to do over here.
Life is changing a little at a time but it is still awful to see and hear
about people being sold. Maria has a much better future in front of her.”

Falls jemand von euch Interesse hat, uns zu einem Vortrag einzuladen (Vereine, Firmen, Gemeinden…), gebt uns bitte Bescheid. Wir erzählen gerne und zeigen unsere Bilder.

Danke an alle die mitgeholfen haben, die gekommen sind und die gespendet haben! Die Matinee war auch für uns ein schönes Erlebnis!

PS: Neuigkeiten aus der Bioschule: die sprachlichen Barrieren zum Oberen Mühlviertler Dialekt sind großteils überwunden. Das meiste verstehen wir schon nach nur mehr einmal nachfragen. Wir wissen wie Netzmagen, Pansen, Blättermagen und Labmagen aussehen und funktionieren, wie man Spatenproben vornimmt und die Bodenqualität beurteilt. Wir lernen in Pflanzenbau, Tierhaltung, Forstwirtschaft, Obstbau und Landtechnik Bioprodukte zu erzeugen. Kommenden Samstag werden wir wieder in unseren Gummistiefeln im Stall verbringen.

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Unser erster Vortrag exklusiv im Kepler Salon

…es gibt Neuigkeiten von uns!

Einladung zur Sonntagsmatinee im Kepler Salon

Am Sonntag 16. Oktober werden wir exklusiv für die Freunde des Kepler Salon und alle, die es werden wollen, die Matinee im Kepler Salon gestalten.

Kepler Salon, Rathausgasse 5, 4020 Linz

Beginn ist um 10:30, Einlass eine Stunde vor Beginn

Eintritt frei / begrenzte Platzanzahl

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Wieder zu Hause

Freitag, am 2. September sind wir zuhause in Linz angekommen. Leider sind bei Beatrix die Schmerzen im Rücken nicht besser geworden und die Diagnose im Krankenhaus war auch nicht gerade erfreulich: Wirbelbruch. Für drei Monate muss sie ein Korsett tragen, in den nächsten Tagen wird entschieden, ob eine Operation notwendig sein wird.
Wir sind durch diesen Unfall leider um die große Freude über unsere schöne und einzigartige Reise beraubt worden. Diese Woche müssen wir abwarten und hoffen, dass sich die Verletzung doch noch zum Guten wendet und vor allem keine bleibende Schäden verursacht.
In der Zwischenzeit versuchen wir anzukommen, die Eindrücke und Erlebnisse zu verarbeiten, Fotomaterial zu sortieren, Tagebuch lesen und unseren Haushalt in Schuss zu bringen – uns wieder an ein normales, häusliches Leben zu gewöhnen. Es fällt uns nach so langer Zeit der Freiheit schwer, die Klammer der Verpflichtungen zu akzeptieren.
Wir haben Post zu erledigen und vor allem wollen wir mit unseren neuen Freunden in Kontakt bleiben. Noch immer sehr beschäftigt uns das Kinderprojekt von Mick Cooper in Novo Selo in Bulgarien, das wir konkret unterstützen werden. Wir haben unser geplantes Reisebudget nicht ganz aufgebraucht und werden die Differenz an Mick überweisen. Eine weitere Idee wäre, Geld durch Vorträge zu sammeln und seinem Kinderheim zur Verfügung zu stellen.
Falls jemand Interesse an einem Vortrag hat, wo wir schöne Fotos zeigen und über unsere einmalige Reise berichten, bitte bei uns melden um Details abzustimmen.

Unsere e-Mail Adresse: donauwelle2011@gmail.com

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Ende der Reise

Wir haben unsere Pläne etwas geändert und unsere Heimreise angetreten. Deswegen, liebe Freunde und Begleiter unserer Reise, schicken wir hiermit auch den letzten Bericht von unterwegs.
Genau vier Monate sind wir ununterbrochen zu Fuß auf Straßen, Wanderwegen, Wegen, Pfaden, Feldern, Wiesen und auf dem Wasser unterwegs gewesen. Am Beginn der Wanderung war Frühling und manchesmal noch kaltes Wetter. Am Ende war es heiss, trocken und der Herbst hielt Einzug. Insgesamt hatten wir mit dem Wetter unglaubliches Glück und mussten das Regencape nur vier Mal aus dem Rucksack holen.
Ewig in Erinnerung bleiben werden uns die zweisamen Tage in der Natur, wo wir die Freiheit und Unabhängigkeit genossen haben. Ebenfalls ewig behalten werden wir die Erinnerungen an die vielen wertvollen Begegnungen mit unterschiedlichsten Menschen, wo wir manche nachhaltige Freundschaft geschlossen haben. Wir lernten Gastfreundschaft kennen, die uns noch immer tief berührt.
Weniger erfreulich war es zu beobachten, wie ungleich mancherorts die Güter verteilt sind. Die unbeschreibliche Armut und Aussichtslosigkeit im letzten Abschnitt unseres Weges hat uns schwer belastet. Wir werden zu Hause überlegen, wie wir zumindest einigen Menschen, denen wir begegnet sind, nachhaltig helfen können. Auch die industrialisierte Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung, die riesigen Monokulturen und Massentierproduktionen waren für uns abstossend.
Die Geschwindigkeit, mit der wir uns von Ort zu Ort bewegt haben, hat es uns ermöglicht, den Blick auf Dinge und Situationen heften zu lassen. Nur durch die Langsamkeit des Gehens waren intensive Begegnungen mit Menschen und Tieren und Beobachtungen in der Natur möglich.
Unsere Wanderung war auch eine Zeitreise. Wir waren in unserer Kindheit, in vergangenen Jahrhunderten, im Mittelalter, bei den Römern und sogar in der Steinzeit unterwegs. Beobachtungen, Speisen, Geschmäcker und Geräusche haben Erinnerungen an unsere Kindheit hervorgerufen.
Wir haben jeder ein Tagebuch geschrieben, in dem wir alle Eindrücke, Erlebnisse und Gefühle dieser für uns beide phänomenalen Zeit festgehalten haben. Viele unserer Leser wünschen sich, dass wir über unsere Reise ein Buch schreiben. Wir denken darüber nach und werden über unseren Blog informieren, falls es dazu kommt.
Wir danken allen Lesern die uns begleitet haben. Ganz besonderen Dank aber denen, die uns immer wieder mit ihren Kommentaren erfreut und motiviert haben, den Blogeintrag täglich und umfangreich zu schreiben, was nicht immer einfach war.
Drei Kreuzzeichen haben einige Fahrgäste gemacht, als der Busfahrer in Tulcea den Motor angelassen hat. Wir machen in Gedanken bei jedem Überholmanöver eines und hoffen dass wir gut nach Hause kommen.

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